Klavierunterricht für Groß und Klein

Schülerinnen

Das Schönste in meinem Beruf ist, dass ich nicht einfach nur anderen Leuten Klavierspielen beibringe: Ich lerne auch ständig von ihnen.

Also, was habe ich alles aus dem Wintervorspiel 2014 gelernt?

  • Sieben Teilnehmer (plus ich selbst) ist es nicht zu wenig. Das Ganze hat über Dreiviertelstunde gedauert.
  • Ein Vorspiel muss unbedingt sein. Es ist ein tolles Erlebnis, es vertieft die Schüler-Lehrer-Verbindung, es hilft dem Vorspielenden, sich selber besser zu verstehen.
  • Fehlerfrei muss es nicht sein. Trotz aller Fehler, war es am letztem Samstag sehr schön!
  • Es ist in Ordnung, dass eine Schülerin das Stück ihrer Träume sich vornimmt, obwohl es viel zu schwer für sie ist. Ich werde es weiter ermutigen. Aber ab jetzt achte ich darauf, dass es nicht vorgespielt wird. Denn mit so einem Stück massiv zu scheitern, ist nicht die Art Erfahrung, die ich für meine SchülerInnen wünsche.

Ich habe wunderbare Schüler und Schülerinnen. Ich freue mich riesig, dass sie immer größere Fortschritte machen und die Freude am Spielen nicht verlieren. Ich bin sehr stolz auf sie.

Zur zeit habe ich wieder mehrere junge SchülerInnen im Alter von 6 bis 8 Jahre. Für sie alle stimmt die Tatsache, die ich in den vergangenen Jahre bereits sehr oft beobachtet habe: Kindern bis ins Teenageralter fällt es unheimlich schwer, ein Stück in Abschnitte zu zerteilen und „stückchenweise“ zu üben. Eigentlich können sie das überhaupt nicht.  Um sich selbst daran zu erinnern, dass das absolut normal und gesund ist, habe ich beschlossen, ein kleines altes Buch nochmal zu lesen, das ich von meiner Studienzeit kenne. Ich werde nun eine Zeit lang  die Stellen daraus zitieren, die ich für besonders interessant und nützlich halte.

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Manchmal möchte man meckern, einfach so, ohne Grund. Ich habe ein paar wirklich kreative SchülerInnen, mit denen das Musizieren echt interessant sein kann. Aber sie sprudeln nur so von Ideen, und Disziplin ist nicht unbedingt die größte Stärke. Eine Stunde kann da ziemlich anstrengend sein. Und schon fühlt man sich frustriert, mit den Kindern und mit sich selber unzufrieden, und schon wünscht man sich mehr fleißige und folgsame Schüler.

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