Klavierunterricht für Groß und Klein

 

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Dieses Buch war eins meiner lustigsten Geburtstagsgeschenke: „Die Morde von Giuseppe Verdi“ von Lutz Backes.

Ich habe eigentlich nichts dagegen, die ganz Großen und Berühmten mit Ernsthaftigkeit und Respekt zu behandeln. Ich finde es aber auch klasse, ab und zu mal die ganze ehrfürchtige Verbeugung zu unterbrechen, bevor man vor Langeweile einschläft.  Genau dafür ist dieses Buch da. Es bietet uns einen überaus heiteren Blick auf das Leben und das Schaffen von Mozart, Vivaldi, Händel, Haydn und vielen anderen Kollegen von ihnen bis in die Gegenwart. Als musikwissenschaftliche Quelle absolut ungeeignet, ist dieses Buch eine sehr gute Lektüre für all die Musiker und Musikliebhaber, die ihre Beziehung zur sogenannten E-Musik etwas zu beleben und aufzufrischen.

Warum das Buch „Die Morde von Giuseppe Verdi“ heißt, sage ich lieber nicht, lesen Sie es lieber selber. Ich gebe Ihnen lieber eine Kostprobe über einen meiner Lieblinge, Franz Liszt:

„Liszt war der Schwiegervater von Richard Wagner, und das, obwohl er nie geheiratet hatte. Mal wollte er nicht, mal durfte er nicht.

Da war zuerst mal die Gräfin Marie d’Agoult (…), die sich als Schriftstellerin Daniel Stern nannte. Eine Parallele zu dem Freundespaar Chopin – George Sand drängt sich auf, nur, dass der Franz, der größte Klavierspieler des 19. Jahrhunderts, von ganz anderer Konstitution war als der kränkliche Pole.

Die Gräfin entführte er, ganz im Stile der Romantik, und machte ihr drei Kinder. Am berühmtesten von den Bälgern wurde Tochter Cosima (…), zweite Frau ihres zweiten Mannes Richard Wagner.“

Und so weiter, alles in diesem Sinne. Sehr zu empfehlen als Impfung gegen übermäßiger Ehrfurcht und Leblosigkeit! Viel Spaß beim Lesen!