Klavierunterricht für Groß und Klein

Warum ist es gut für Jedermann, Klavier zu spielen?

Das Wichtigste kommt zuerst:

Freude

Das Klavierspielen tut der Seele gut, bereitet Freude und macht viel Spaß.
Es macht das Leben reicher und lebenswerter. Dieser Grund ist für mich und für viele andere Menschen vollkommen ausreichend.

Entspannung und Ausgleich

In vielen Entspannungs- und Meditationspraktiken geht es nicht ohne Musik.

Besonders guten Ausgleich für Stress im Alltag erreicht man allerdings durch aktives Musizieren. Das Klavier bietet sich an, weil sich ein schöner Klang mithilfe seiner Mechanik leicht erzeugen lässt. Man kann Melodien und Harmonien spielen, seine vielfältige dynamische Ausdrucksmöglichkeiten nutzen, improvisieren und sogar komponieren. Klavierspiel erfordert Konzentration, die uns hilft, von dem Arbeitsalltag abzuschalten um uns zu entspannen. Eigene Gefühle auf dem Klavier musikalisch ausdrücken zu können, trägt auch dazu bei.

Geistige Fitness

Das Klavierspiel hält unseren Geist und Seele fit. Es fördert sowohl unsere motorische Fähigkeiten als auch unsere Intelligenz. Man lernt ständig Neues, erlebt immer neue musikalische Eindrücke. Das Notenlesen muss erlernt werden, was für das Gehirn mindestens genau so gut ist, wie das erlernen einer Fremdsprache. Überhaupt ist das Gehirn beim Klavierspiel in vollem Einsatz, was ihm ausgesprochen gut tut, egal wie alt sein Besitzer ist.

Wer kann/darf Klavier spielen?

Jeder kann es!
Oft hört man: Ich finde es toll, selber musizieren zu können. Ich würde sehr gerne Klavier spielen, aber ich bin doch so unmusikalisch!
Unsinn. Es gibt keine unmusikalische Menschen. Bei manchen ist die Musikalität bereits da, sichtbar entfaltet. Andere tragen sie tief in der Seele verborgen, noch schlafend. Diese verborgene Musikalität muss unbedingt erweckt und gefördert werden. Soviel sollte man sich gönnen.
Und was ist mit dem Alter? Mit 30 (40, 50, 60, 70…) ist man doch zu alt, oder?
Das stimmt nicht. Natürlich, Kinder lernen schneller, aber auch Erwachsene bis in das Seniorenalter haben beim Klavierlernen ihre Stärken und ihre Vorteile. Es ist also nie zu spät.

Was muss man beim Lernen beachten?

Wenn man bereits voll motiviert mit dem Lernen beginnt, so lautet die goldene Regel: Bleiben Sie ruhig. Setzen Sie sich selbst und Ihre Kinder nicht unter Druck. Eine Pflanze wächst davon nicht schneller, wenn man sie an die Blätter hoch zieht. Jede Pflanze hat ihr eigenes Wachstumstempo. Wenn man sie nur lässt und behutsam düngt, dann wächst sie perfekt in ihre Zeit und entwickelt sich zur vollen Pracht. So ist es auch bei dem angehenden Klavierspieler: Jeder hat sein eigenes Tempo und eigene ideale Perfektion auf dem Instrument. Man sollte sie natürlich wachsen lassen und jeden Erfolg mit Freude und Dankbarkeit annehmen. Fehler dürfen sein, denn sie gehören zum Lernweg dazu.

Es wird relativ schnell voran gehen. Bereits nach den ersten Klavierstunden werden Sie einfache Stücke spielen können. Ein schönes Erfolgserlebnis, das einen stolz und glücklich macht. Üben ist ein Weg zu diesem Glück.

Einfache Lieder sind auf dem Klavier leicht zu erlernen. Höhere Ziele erfordern mehr Einsatz, Disziplin und (vor allem!) Geduld mit sich selbst. Übung macht den Meister! Ernsthaftes Üben auf dem Klavier fördert unsere Charakterstärke. So trägt das Klavierspiel zur Entwicklung der gesamten Persönlichkeit bei.