Klavierunterricht für Groß und Klein

Das Vorspiel

Nach eine langen Pause bin ich wieder beim Schreiben. Das Unterrichten hat aber nie aufgehört. Das weihnachtliche und sommerliche Vorspielen auch nicht.

Am 8. Juli hatten wir wieder mal das Vorspiel. Zu hören gab es folgendes:

Sommer 2017

1. Jovita Ochmann: Summ, summ, summ. – Tanz der wilden Pferde. – Der Kuckuck und der Esel. – Twinkle, Twinkle, Little Star (Arr. H. G. Heumann)

2. Jasper Dellbrügger: Der Trotzkopf (A. Terzibaschitsch). – Piano Star (H. G. Heumann). – Scheich Abdulla (Arr. Schwedhelm)

3. Helena Botelho: Taffi. – Traurige Melodie (A. Terzibaschitsch). – Piano Star ( H. G. Heumann)

4. Maxima Stach: Prelude. – Bruder Jakob. – The Saints (Arr. H. G. Heumann)

5. Eva Streich: In der Kirche. – Cha-Cha-Cha (A. Terzibaschitsch). – Herr Specht (Karin Groß)

6. Julius Königs: Flattering-schnattering. – Kapitän Seebär (Karin Groß)

7. Sophie Lammert: Komissar Spürnase. – Pudelnass (Karin Groß). – Happy End (H. G. Heumann)

8. Laura Flekler: New Moon (C. Burwell, aus „Twilight“). – Von einem anderen Planeten (A. Terzibaschitsch)

9. Leonie Grigorasch: Torero (Karin Groß). – Die schöne Minka (Russ. Volkslied, Arr. A. Terzibaschitsch)

10. Emily Reger: Der hungrige Bär. – Das alte Schaukelpferd. – Auf weiten Schwingen (Karin Groß)

11. Melina Hübert: Vogelkonzert. -Weiße Schwäne (Karin Groß). – We shall overcome (Nach J. Baez)

12. Celine Elert: Kalinka (Russ. Volkslied, Arr. A. Terzibaschitsch). – Ich trage mein Leid in die sinkende Sonne (A. Terzibaschitsch)

13. Belinda Bachtenkirch: Für Elise (L. van Beethoven)

14. Vanessa Busch: Forrest Gump Suit (A. Silvestri)

 

1. Alicia Raufeisen : Der Frühsport der jungen Springböcke.

2. Amelie Erdelhoff: Der Kuckuck und der Bär. – Hörst Du die Regenwürmer husten?

3. Luca Bobrov: Die Uhr. – Heut ist ein Fest bei den Fröschen im See. – Flohwalzer.

4. Sophia Ehmann: Alle Vögel sind schon da. – Hopp, hopp, hopp. – Bruder Jakob.

5. Marlen Raufeisen: Scheich Abdulla. – Die Feuerwehr.

6. Eva Streich : Enten-Boogie. – Das Hupkonzert. – Summ, summ, summ.

7. Sophie Lammert: Das Mäuschen. – Princess. – Barcarole. – Wenn Igel küssen.

8. Xenia Schigalkin: Das Echo. – Allegretto. – Moldau.

9. Melina Hübert: Kids Fitness. – Donauwellen.

10. Leonie Grigorasch: Kapitän Seebär. – Kommissar Spürnase. – Omis Schoßhündchen.

11. Emily Reger: Cancan. – Kumparsita.

12. Celine Elert : Der Löwe ist los. – Die schöne Minka

13. Lars Raufeisen: Misty Day. – Easy.

14. Laura Flekler : Coming Home. – Melodie aus dem Film „Der Pate“.

15. Ida Berentzen: Can you feel the love tonight. – Land Of Hope And Glory.

16. Belinda Bachtenkirch: Das Einhorn. – Auf weiten Schwingen. – In der Halle des Bergkönigs.

17. Jana Dadder: Filmmusik aus „Downton Abbey“.

Unser Adventsvorspiel hat heute, am 5. Dezember, stattgefunden. Es  war sehr schön und aufschlussreich. Wie immer, also.

 

Es wurde gespielt:

 

Laterne, Laterne.  Fuchs, du hast die Gans gestohlen. Der Flohwalzer. Advent

 

Der Kuckuck und der Bär. Jingle Bells.

 

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1. Marlene Raufeisen:

Vöglein sitzt auf einem Baum (A. Terzibaschitsch). Frühsport der Springböcke (überliefert). Wie viel Farben hat die Welt (R. Zuckovsky).

 

2. Julius Königs:

Der Kuckuck und der Esel (Volkslied).  Enten-Boogie (B. Schwedhelm). Scheich Abdullah (B. Schwedhelm).

 

3. Xenia Schigalkin:

Die kleine Eisenbahn (A. Terzibaschitsch).

 

4. Emily Reger:

Kuckuck (Volkslied).  Musette (nach J. S. Bach). Hänsel und Gretel (Volkslied).  Drei kleine Stücke (selbst komponiert).

 

5. Celine Elert:

Taffi geht spazieren (A. Terzibaschitsch).  Backe, backe Kuchen (Volkslied).  Presto (K. Czerny). Hejo, spann den Wagen an (Volkslied).

 

6. Laura Flekler:

Freude, schöner Götterfunken (L. van Beethoven). Cancan (J. Offenbach). Der kleiner Löwe (…). Der Grasshüpfer (…).

 

7. Nikolas Königs:

Polka (M. Glinka). Komissar Spürnase (Karin Groß).  Zebrastreifen (Karin Groß).

 

8. Ida Berentzen:

Kapitän Seebär (Karin Groß). Etüde (S. Majkapar). Das unendliche Lied (T. Bergler).

 

9. Belinda Bachtenkirch:

Im Gärtchen (S. Majkapar).  Das Lama mit den sanften Augen (Karin Groß). Land of Hope and Glory (E.Elgar).

 

11. Oriana Busch:

Barcarole (P. Tschaikovsky).

 

12. Jana Dadder:

Jurassic Park (J. Williams). He is a Pirate (K. Badelt).

 

 

 

Das Schönste in meinem Beruf ist, dass ich nicht einfach nur anderen Leuten Klavierspielen beibringe: Ich lerne auch ständig von ihnen.

Also, was habe ich alles aus dem Wintervorspiel 2014 gelernt?

  • Sieben Teilnehmer (plus ich selbst) ist es nicht zu wenig. Das Ganze hat über Dreiviertelstunde gedauert.
  • Ein Vorspiel muss unbedingt sein. Es ist ein tolles Erlebnis, es vertieft die Schüler-Lehrer-Verbindung, es hilft dem Vorspielenden, sich selber besser zu verstehen.
  • Fehlerfrei muss es nicht sein. Trotz aller Fehler, war es am letztem Samstag sehr schön!
  • Es ist in Ordnung, dass eine Schülerin das Stück ihrer Träume sich vornimmt, obwohl es viel zu schwer für sie ist. Ich werde es weiter ermutigen. Aber ab jetzt achte ich darauf, dass es nicht vorgespielt wird. Denn mit so einem Stück massiv zu scheitern, ist nicht die Art Erfahrung, die ich für meine SchülerInnen wünsche.

Ich habe wunderbare Schüler und Schülerinnen. Ich freue mich riesig, dass sie immer größere Fortschritte machen und die Freude am Spielen nicht verlieren. Ich bin sehr stolz auf sie.

Noch ein halbes Schuljahr ist fast schon vergangen. Wir werden uns heute wieder versammeln, um einander spielen zu hören, diesmal in einer ganz kleiner Runde. Klein, aber fein!

Heute gibt es eine Glückszahl 7. In der Konstellation 3+1+3. Drei kleineren Mädchen mit (meistens) kleineren Stücken. Ein größeres Mädchen mit entsprechend größeren Stücken. Und drei großen Mädels, die noch interessantere und größere Sachen spielen. So zu sagen, schön, schöner, am schönsten.

Jede Schülerin, die wir gleich spielen hören werden, hat gut geübt, viel gelernt und hat große Vortschritte gemacht. Ich freue mich darauf, jedes einzelne Stück zu hören.

Es ist besonders schön und symbolisch, dass wir unser Vorspiel ausgerechnet heute gehalten haben. Denn morgen ist der erste Advent. Wir schließen heute ein altes Kapitel und sind bereit für ein Neues. Morgen werden wir  die erste Kerze anzünden, und dann kommt das schönste Warten des Jahres.Mit allen seinen Freuden, mit Adventsliedern und Weihnachtsmärkten, mit viel Dunkelheit und viel Licht.  

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Begrüßung: O. Werner spielt  eine Sonate von Scarlatti

1. Xenia Schigalkin:

Big Ben. ABC, die Katze lief im Schnee.  Affen Cha-Cha

2. Leonie Grigorasch:

 Schwarze Katzen. Danke für diesen guten Morgen.  Jingle Bells.

3. Melina Hübert:

 Allegretto. Was soll das bedeuten. Spiel der Harfe.

4. Belinda Bachtenkirch:

Malaguena (I. Albeniz –  H. G. Heumann). Greensleeves (Schott. Trad. – H. G. Heumann). We Wish You a Merry Christmas. (Trad. – D. Hellbach)

5. Vanessa Busch:

Hit the Road, Jack (P. Mayfield – Susi Weiß). Eternity (Robbie Williams – D. Hellbach).

6. Oriana Busch:

Clair de lune (C. Debussy)

7. Jana Dadder:  

Stille Nacht (Susi Weiß)

 

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Klavierunterricht in sich ist eine wunderbare Sache, aber ohne Höhepunkte könnte er vielleicht ein wenig fade sein. Das Vorspiel kann zu so einem Höhepunkt werden.  Einfach nur musizieren, für sich alleine, ist wunderbar und macht glücklich. Anderen Leuten vorzuspielen ist sogar mehr als das: Es ist eine extreme Situation, voller Adrenalin und unbeschreibliche Gefühle. Ich bereue nicht, dass ich damit angefangen habe, kleine Konzerte meiner Schüler füreinander und für eingeladene Gäste zu veranstalten. Dabei entstehen aber auch einige organisatorische Probleme.

Zum Beispiel, wie finde ich einen geeigneten Termin?

Nachdem ich mich ein paar Mal gequält habe in vergeblichen Versuchen den einen Termin zu finden, der allen Schülern und Eltern passt, habe ich meine jetzige Methode gefunden und bin glücklich damit.

Ich erbitte von unserem Gastgeber – einer wundervollen freikirchlichen Gemeinde – zwei, drei oder vier potenziellen Termine. (In diesem Jahr waren es sogar fünf!) Ich schreibe sie in einer Reihe und mache daraus eine Tabellenzeile. Danach bitte ich alle Eltern, ihr Kind in alle Terminspalten einzutragen, die für sie vorstellbar wären. Am Ende bleibt mir nur noch nachzuzählen, in welcher Spalte die meisten Namen stehen. Den Termin halte ich fest für das Vorspiel. Man bleibt objektiv und muss sich nicht schuldig fühlen, wenn jemand diesmal nicht vorspielen kann, weil er oder sie am meistgewählten Tag nicht konnte: es ist leider so, aber vielleicht klappt es beim nächsten Mal.

 

 

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