Klavierunterricht für Groß und Klein

Olga Werner

Unser Adventsvorspiel hat heute, am 5. Dezember, stattgefunden. Es  war sehr schön und aufschlussreich. Wie immer, also.

 

Es wurde gespielt:

 

Laterne, Laterne.  Fuchs, du hast die Gans gestohlen. Der Flohwalzer. Advent

 

Der Kuckuck und der Bär. Jingle Bells.

 

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Ein Monat nach den Sommerferien fange ich schon an, in den schönen Erinnerungen zu schwelgen. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin mit meinem Leben absolut zufrieden, aber ein Sommerurlaub ist meistens doch etwas besonderes, oder?

Also, hier haben wir ein paar Bilder von unserer Fahrt mit der Fähre nach Dover. Und von uns selber. Viel Spaß!

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1. Marlene Raufeisen:

Vöglein sitzt auf einem Baum (A. Terzibaschitsch). Frühsport der Springböcke (überliefert). Wie viel Farben hat die Welt (R. Zuckovsky).

 

2. Julius Königs:

Der Kuckuck und der Esel (Volkslied).  Enten-Boogie (B. Schwedhelm). Scheich Abdullah (B. Schwedhelm).

 

3. Xenia Schigalkin:

Die kleine Eisenbahn (A. Terzibaschitsch).

 

4. Emily Reger:

Kuckuck (Volkslied).  Musette (nach J. S. Bach). Hänsel und Gretel (Volkslied).  Drei kleine Stücke (selbst komponiert).

 

5. Celine Elert:

Taffi geht spazieren (A. Terzibaschitsch).  Backe, backe Kuchen (Volkslied).  Presto (K. Czerny). Hejo, spann den Wagen an (Volkslied).

 

6. Laura Flekler:

Freude, schöner Götterfunken (L. van Beethoven). Cancan (J. Offenbach). Der kleiner Löwe (…). Der Grasshüpfer (…).

 

7. Nikolas Königs:

Polka (M. Glinka). Komissar Spürnase (Karin Groß).  Zebrastreifen (Karin Groß).

 

8. Ida Berentzen:

Kapitän Seebär (Karin Groß). Etüde (S. Majkapar). Das unendliche Lied (T. Bergler).

 

9. Belinda Bachtenkirch:

Im Gärtchen (S. Majkapar).  Das Lama mit den sanften Augen (Karin Groß). Land of Hope and Glory (E.Elgar).

 

11. Oriana Busch:

Barcarole (P. Tschaikovsky).

 

12. Jana Dadder:

Jurassic Park (J. Williams). He is a Pirate (K. Badelt).

 

 

 

Es erscheint doch so einfach – es gibt nur noch fünf Linien, es gibt ein klares Bild, das die Musik auf dem Notenblatt wiedergibt, es gibt nur sieben Noten in der Tonleiter. Und doch sieht man als Musiklehrer immer wieder, wie schwierig es einem Anfänger fällt, das Spiel nach Noten zu erlernen. Warum ist es so?

Auf der Tastatur sind hohe Töne rechts, tiefe Töne links. Auf dem Notenbild sind sie aber oben und unten. Versuchen Sie mal ohne Vorkenntnisse und Erfahrung diese zwei Koordinatensysteme zu vereinen! Unmöglich.

Eine Voraussetzung dafür muss zuerst entwickelt werden: die Melodie, die man hört, singt oder spielt, muss für den Musizierenden überhaupt räumlich vorstellbar sein. Der erste Begriff, der erarbeitet werden muss, wäre die Tonhöhe. Welche Töne sind tiefer, als die anderen, welche höhe? Wohin geht die Melodie gerade, nach oben oder nach unten? Welche Töne wiederholen sich auf der gleichen Höhe? Was genau bedeuten diese Unterschiede in den Abständen zwischen den einzelnen Noten?

Dann die Tonhöhe. Nicht nur die Position des Notenkopfes auf der Tastatur soll man beachten, sondern auch wie die Note aussieht! Ob der Kopf schwarz oder weiß ist, ob der Hals vorhanden ist, irgendwelche Flaggen und Balken, Punkte… Es gibt einfach zu viele Dinge auf einmal, die beachtet werden müssen.

Wie lernt man es dann? Können alle Menschen es lernen, nach Noten zu spielen, oder ist das nur etwas für besonders Begabten?

Jeder kann das lernen, wenn er oder sie es braucht oder will. Man kann sich Hilfe bei einem Lehrer holen oder auch aus den Büchern oder aus dem Netz. Entschlossenheit und Üben sind dabei unerlässlich. Vor Allem aber braucht man Zeit und Geduld, um die nötige Erfahrung aufzubauen. Je öfter man es trotzt aller Schwierigkeiten versucht, nach Noten zu spielen, je schnelle kommt das Können. Und nichts überstürzen. Vom Einfachen zum Komplizierten!

Heute ist mein erster voller Arbeitsmontag des Jahres. Sehr aufregend! Montag ist immer ein besonderer Tag, immer ein neuer Anfang.

Es ist eine Gelegenheit für mich, nochmal in Bewusstsein zu bringen, wofür ich das alles eigentlich mache. Wofür also? Was will ich erreichen?

Ich will ein erfülltes Leben führen, indem ich das tue, wofür ich in diese Welt gekommen bin, und dabei glücklich sein. Ich bin in die Welt gekommen, um die anderen zu ermutigen, sich mit dem Schönen zu beschäftigen. Besonders gut kann ich das im individuellen Klavierunterricht.

Wann bin ich denn glücklich im Unterricht?

Ich bin glücklich, wenn der Schüler/die Schülerin gerne spielt und (jeder nach seinem Maß) Fortschritte macht. Wenn er/sie Freude an der Musik und Selbstvertrauen erlangen. Wenn er/sie das Schöne für sich entdeckt. Das alles gibt meiner Arbeit Sinn.

Ich werde mich weiterhin bemühen, meine Arbeit gut zu tun. Allerdings ist das, was in der Stunde passiert oder erlebt wird, bei weitem nicht alles. Meine Schüler müssen Fortschritte machen, erst dann können sie nämlich Musik genießen. Freude kommt beim Üben. Ich möchte im neuen Jahr ganz besonders darauf achten, ob und wie meine Schüler üben.

(Fortsetzung folgt)

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